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Außenhülle des CIO-Neubaus erhält farbige Lamellen

Die Verkleidung des CIO-Neubaus schreitet mit großen Schritten voran: bis Ende des Jahres werden zweifarbig lackierte, dreieckige Lamellen an der Fassade montiert und verleihen dem Gebäude so seine markante Erscheinung.

Wie bei einem Riffelbild wird auf einer Seite der Lamellen das Motiv eines vereinfachten Blätterdachs in Grüntönen montiert, auf der anderen Seite dasselbe Motiv in Rottönen. Bei Passanten entsteht so der Eindruck, das Gebäude verändere im Vorbeigehen seine Farbe. Die vertikalen Dreiecklamellen aus Aluminium-Stangenpress-Profilen nach den Entwürfen von kadawittfeldarchitektur wurden eigens für die Fassade entworfen und produziert und sind in sechs unterschiedlichen rot und grün Nuancen lackiert. Die Montage der einzelnen Elemente erfolgt, nachdem alle Fenster eingesetzt wurden.

Was passiert im Inneren?
Parallel zum Fassadenbau wird im Gebäudeinneren – anders als vielfach üblich – zuerst der Estrich verlegt. Falls später Räume vergrößert oder verkleinert werden sollen, ermöglicht dies das Versetzen von Wänden mit geringem Aufwand. Anschließend werden alle haustechnischen Leitungen verlegt, beispielsweise für Elektro- und Sanitärbedarf oder medizinische Gase. Die dafür vorgesehenen Medienkanäle verlaufen in den Decken der Flure sowie den Fassadenbrüstungskanälen. Von dort werden die Leitungen innerhalb der Kanäle weiter in die Zwischenwände geführt. Auf diese Weise werden abgehängte Decken in den Zimmern unnötig, die Räume bleiben luftig hoch. Die Decken in den Räumen werden mittels Betonkernaktivierung zum Heizen und Kühlen verwendet, was was ein angenehmes Raumklima erzeugt.