Neubau Prosektur
Der technisch hochkomplexe Neubau ist auf dem zukünftigen Lerncampus der Universitätsmedizin Köln an der Gleueler Straße verortet. Das siebengeschossige Gebäude ermöglicht Dank seiner modernen Lüftungstechnik in Verbindung mit Kühldeckensystemen den ganzjährigen Lehr- und Forschungsbetrieb.
Übersicht
Bauherr
Uniklinik Köln unter finanzieller Beteiligung des Landes NRW
Bauherrenvertretung, Generalplanung, Projektmanagement
medfacilities GmbH mit Kirschner NRW GmbH, Heringen
Technische Gebäudedaten
| Nutzfläche Gebäude | 4.024 m² |
| Bruttogeschossfläche | 9.070 m² |
| Technikfläche | 2.156 m² |
| Verkehrsfläche | 1.640 m² |
| Bruttorauminhalt | 41.334 m² |
Zeitplan
| Beginn Baufeldfreimachung | 06/2020 |
| Start Hochbau | 08/2022 |
| Einweihung | 08.09.2025 |
| Inbetriebnahme | 11/2025 |
| Start Lehrbetrieb | Sommersemester 2026 |
Architektur
Der hochmoderne Neubau zeichnet sich durch hohe Funktionalität in Verbindung mit modernem Ambiente aus. Die fünf Obergeschosse und zwei Untergeschosse fügen sich elegant in das Umfeld zwischen dem Uniklinik-Campus und dem Stadtteil Lindenthal ein. Bis auf das Erdgeschoss ist das Gebäude nicht öffentlich zugänglich.
Einzelheiten
- Großzügiges Foyer für angenehmen Aufenthalt, zentral gelegene Lernräume
- Histologiesaal mit 154 Mikroskopier- und Computerarbeitsplätzen
- Zwei Präparationssäle mit je 15 Präparationstischen sowie drei Einzelarbeitsräume zum ganzjährigen Präparationsbetrieb
- Umfangreiche Technische Gebäudeausrüstung, hochmoderne Lüftungstechnik
Ziele
Der Neubau der Prosektur am Medizincampus Köln setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der medizinischen Lehre in Nordrhein-Westfalen. Er ist ein Ort für exzellente medizinische Ausbildung und Forschung. In einer Zeit rasant wachsender Wissensentwicklung schafft das Gebäude optimale Bedingungen für eine fundierte anatomische Ausbildung und unterstützt nachhaltig den Fortschritt in Forschung und Lehre.
Das Bauvorhaben wurde als BIM-Projekt ab LPH 5 realisiert, um modernste digitale Methoden in der Planung und Ausführung zu integrieren und so den Grundstein für einen zukunftsweisenden Gebäudebetrieb zu legen. Dies ist das zweite Projekt mit Anwendung der BIM-Methodik auf dem Campus.
Grundriss
Das Gebäude ist in drei Funktionsbereiche (extern - kollaborativ - intern) gegliedert. So ist sichergestellt, dass die im Neubau beinhalteten Hauptfunktionen studentischer Lehrbetrieb und Forschung räumlich voneinander getrennt sind. Gleichzeitig wird jedoch eine Symbiose und funktionale Nutzung zwischen den Bereichen sichergestellt. Die intelligente Anordnung beider Treppenhäuser reduziert Verkehrsflächen und schafft eine optimale und geordnete Wegeführung.
Fotos: Jürgen Schmidt, Köln; MedizinFotoKöln